Kosten

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Es kommt darauf an: Benötigen Sie nur eine Antwort auf eine konkrete Frage oder soll Rechtsanwalt  Luft als Strafverteidiger für Sie aktiv werden?.

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Sie haben eine Frage zum Ablauf des Strafverfahrens, zu einzelnen Delikten, zum Bundeszentralregister (BZR), zum Führungszeugnis, zum Strafbefehl, zur Bewährung, zur Einstellung des Verfahrens, über Ihr Recht zu schweigen, …? Sie haben eine konkrete Frage aus dem Bereich des Strafrechts, Rechtsanwalt Martin Luft gibt Ihnen eine ausführliche und kompetente Antwort – in der Regel binnen 24 Stunden. Die Erstberatung erfolgt zum fairen Festpreis von 100 EUR. Stellen Sie Ihre Frage jetzt!

 

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Wahlverteidigung – der Regelfall

Sie haben Kenntnis, dass gegen Sie ermittelt wird, Sie haben eine Vorladung zur Polizei oder Staatsanwaltschaft erhalten, Ihnen wurde eine Anklage oder ein  Strafbefehl zugestellt, Ihr Angehöriger befindet sich womöglich schon in Untersuchungshaft? Welche Kosten entstehen, wenn Sie sich von Rechtsanwalt Luft verteidigen lassen?

Üblicherweise wird eine Pauschalvergütung für jede Verfahrensstufe vereinbart. Diese Form der Abrechnung hat sich bewährt, da Sie dem Mandanten volle Transparenz und Kostenkontrolle ermöglicht und keine bösen Überraschungen folgen. Sobald Rechtsanwalt Luft die Eckdaten Ihres Falls bekannt sind, erhalten Sie eine genaue Auskunft über die Kosten in Ihrem individuellen Fall.

 

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Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin und schildern Sie die Einzelheiten Ihres Falls in einem persönlichen Gespräch. Dieses Gespräch ist unverbindlich. Im Termin werden Sie ausführlich über die Kostenfrage aufgeklärt. Außerdem werde all Ihre Fragen besprochen.

 

Pflichtverteidigung – der Sonderfall

Strafverteidiger Martin Luft übernimmt auch Pflichtverteidigungen. Fordert Sie das Gericht auf, einen Verteidiger zu benennen, so muss dies innerhalb der vom Gericht festgesetzten Frist geschehen, andernfalls ordnet das Gericht einen Ihnen unbekannten Verteidiger bei. Eine nachträgliche Auswechslung eines einmal bestellten Pflichtverteidigers ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Ein verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, jedem Angeklagten stehe ein Pflichtverteidiger zu, wenn er nur über geringe finanzielle Mittel verfügt. Dieses ,,Armenrecht” gibt es nur im Zivilrecht, bekannt unter dem Namen Prozesskostenhilfe (PKH). Ein vergleichbares Recht ist in einem Strafverfahren nicht vorgesehen. Im Strafrecht kommt es nicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit des Beschuldigten an, Dreh- und Angelpunkt ist letztlich die Schwere des Tatvorwurfs: Ein Anspruch auf einen Pflichtverteidiger besteht nur dann, wenn ein Fall der sogenannten notwendigen Verteidigung (§ 140 StPO) vorliegt. Dieser Fall liegt immer dann vor, wenn der Tatvorwurf ein Verbrechen darstellt (z.B. schwere Körperverletzung, Raub, Brandstiftung, ) oder sich der Beschuldigte in U-Haft befindet. Wird ,,bloß” ein Vergehen (einfache Körperverletzung, Ladendiebstahl, ) zur Last gelegt, gibt es keinen Anspruch auf eine Pflichtverteidigerbeiordnung. Hintergrund dieser Regelung ist die Idee von einem fairen Verfahren: In Fällen der Alltagskriminalität geht der Gesetzgeber davon aus, dass sich ein Angeklagter selbst verteidigen kann, nur bei schweren Tatvorwürfen steht ihm im Interesse der Waffengleichheit ein Pflichtverteidiger zur Seite. Der Pflichtverteidiger ist für den Beschuldigten zwar zunächst kostenlos, im Falle einer Verurteilung stellt der Staat aber die Gerichts- und Pflichtverteidigerkosten in Rechnung.

 

Zahlt die Rechtsschutzversicherung?

Wer in einem Strafverfahren wegen eines fahrlässigen Vergehens beschuldigt wird, kann auf Unterstützung seines Rechtsschutzversicherers hoffen. Bei dieser Form von Vergehen handelt es sich zumeist um Fahrlässigkeitsdelikte aus dem Bereich des Verkehrsrechts (z.B. fahrlässige Körperverletzung / Tötung im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall). Bei vorsätzlichen Straftaten (z.B. Beleidigung, Diebstahl, Betrug, Hehlerei, Urkundenfälschung, Hausfriedensbruch, …) schließen die Rechtsschutzversicherungen hingegen jede Kostenübernahme kategorisch aus.

Anders verhält es sich im Ordnungswidrigkeitenverfahren. Inhaltlich geht es zumeist um Verstöße im Bereich des Straßen- und Luftverkehrs (z.B. Verstöße gegen die StVO und LuftVO), welche von der entsprechenden Behörde mit Bußgeldern geahndet werden. Die Kosten für eine Verteidigung im Ordnungswidrigkeitenverfahren werden regelmäßig von den Rechtsschutzversicherern übernommen.

Die Kanzlei Luft prüft ob in Ihrem Fall die Rechtsschutzversicherung für die Kosten einzustehen hat und holt auch eine entsprechende Deckungszusage bei Ihrer Versicherung ein.

 
 

Vergütungsvereinbarung abhängig vom Verfahrensstadium

Die Pyramide gibt Ihnen einen Überblick, wie das Strafverfahren gegliedert ist und welche Verteidigungshandlungen in den jeweiligen Abschnitten geboten sind. Im Falle einer Wahlverteidigung, wird für jeden Verfahrensabschnitt (Akteneinsicht, Verteidigung im Ermittlungsverfahren, Zwischenverfahren, Hauptverfahren, Berufung, Revision) ein pauschales Verteidigerhonorar vereinbart.

pyramide strafverfahren

arrow greenGrundlage einer jeden Strafverteidigung, egal in welchem Verfahrensstadium, ist die Akteneinsicht, also die Einsichtnahme in die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft. Ohne Einblick in die Akte lässt sich kaum feststellen, was dem Beschuldigten tatsächlich vorgeworfen wird, auf welchen Beweismitteln dieser Vorwurf beruht und ob diese Beweismittel überhaupt vor Gericht verwertet werden dürfen. Erst nach erfolgter Akteneinsicht ist eine seriöse Einschätzung des Falls möglich und eine Verteidigungsstrategie wird erarbeitet.

 

arrow yellowIm Ermittlungsverfahren – die Staatsanwaltschaft hat noch keine Anklage erhoben – liegt der Fokus darauf, eine drohende Hauptverhandlung abzuwenden. Dies geschieht im Regelfall dadurch, dass Ihr Strafverteidiger mittels Schriftsatz, ggf. per Telefonat auf die Staatsanwaltschaft einwirkt, um so eine Verfahrenseinstellung zu erreichen.

 

arrow orangeErhebt die Staatsanwaltschaft die öffentliche Klage, so prüft das Gericht im sogenannten Zwischenverfahren, ob es die Anklage zur Hauptverhandlung zulässt. Auch in diesem Verfahrensabschnitt besteht die Möglichkeit auf das Gericht einzuwirken, mit dem Ziel, dass es die Eröffnung des Hauptverfahrens ablehnt. Ob Verteidigungshandlungen im Zwischenverfahren überhaupt sinnvoll sind, wird im Einzelfall mit dem Mandanten besprochen, da sich Verteidigungsaktivitäten gegenüber dem Gericht für die Verteidigung in der Hauptverhandlung als kontraproduktiv erweisen können. Sollte es sich anbieten im Zwischenverfahren aktiv zu werden, wird auch hier ein Pauschalhonorar für diesen Verfahrensabschnitt vereinbart.

 

arrow redSollte es zur Hauptverhandlung kommen, wird ein Pauschalhonorar vereinbart, welches alle Kosten für Vorbereitung und Teilnahme an der Hauptverhandlung und eventuell weitere Hauptverhandlungstermine umfasst. Als Mandant wissen Sie vorab, welche Kosten entstehen und müssen keine versteckten Kosten fürchten.

 

 

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